minimal invasive Operationen
Der Schwerpunkt minimal-invasive Methoden der Chirurgie umfasst präklinische und klinische Forschung im Bereich der Hochfrequenzchirurgie (HF-Chirurgie). Ziel ist es, mittels HF-Chirurgie minimal-invasive Verfahren zu entwickeln bzw. weiter zu entwickeln, welche besonders dann zur Anwendung kommen, wenn das Zielgewebe für konventionelle chirurgische Verfahren nicht zugänglich, dem Patienten eine konventionelle Operation nicht zumutbar, oder die Schaffung eines Zugangs zum Zielgewebe mit einer hohen Komplikationsrate behaftet ist.
Aktuell werden nach Durchführung von präklinschen Studien monopolare Radiofrequenzapplikatoren für den Weichgaumen, die Tonsillen, die unteren Nasenmuscheln und den Zungengrund entwickelt. Darüber hinaus wurde für die Reduktion von hyperlastischen Tonsillen (intrakapsuläre Tonsillektomie) im Kindesalter eine Argon-unterstützte, monopolare, mikrochirugische Nadel weiterentwickelt und umfassend klinisch evaluiert.